Out of Bounds Festival 2010

inklusive 26TRIX, iXS European DH Cup & Euro Fourcross Series vom 24. bis 27. Juni 2010 in Leogang


iXS Fourcross Race in Leogang 2010

Leogang, Österreich, 27. Juni 2010
Auch wenn die Abkürzung iXS nicht für international 4X Sports steht, sollte seit diesem Wochenende jeder auch diese Disziplin mit dem Schweizer Unternehmen in Verbindung bringen, denn erstmalig wurde im Rahmen des Out of Bounds Festivals in Leogang auch das iXS Fourcross Race ausgetragen. Und natürlich war es nicht nur irgendein Rennen, sondern es war das Finale der Euro Fourcross Series.

Die Ausgangssituation konnte spannender kaum sein, denn nach der Qualifikation lagen die zwei Erstplatzierten Lukas Mechura (CZE - Chainreaction Cycles) und Johannes Fischbach (GER - Team Ghost ATG Pro) nur mit einem Punkt auseinander und auch Joost Wichman (NED - RSP Racing Team) hatte vom dritten Platz noch gute Chancen auf den Gesamtsieg.

Die äußeren Bedingungen waren perfekt, anders als beim Weltcup eine Woche zuvor auf selbiger Strecke, war der Untergrund diesmal abgetrocknet und richtig schnell. Dass Überholmanöver an der Tagesordnung sein werden, sah man dem von Guido Tschugg gebauten Kurs bereits vorher an und auch der Weltcup hatte dies schon bewiesen. In der Klasse Elite Men wurde ein 32er Finale ausgefahren und somit waren viele spannende Heats garantiert.

Schon in der Qualifikation zeigten die Titelaspiranten ihre Qualitäten. So lieferte Joost Wichman die beste Zeit und verwies Johannes Fischbach, Kamil Tatarkovic (CZE - Scott FDF Team) und Lukas Mechura auf die nachfolgenden Plätze. Fünfter wurde der BMXer Gregor Alff aus Deutschland, der seit  langem wieder ein Fourcross Rennen fuhr und gleich auf sich aufmerksam machte.

Einen von den vielen sehenswerten Zweikämpfen lieferte sich Fischbach und Tatarkovic vor den etwa 1000 Zuschauern im Halbfinale. Beide wollten gleichzeitig die schmale Anfahrt der Pro-Line nehmen, so dass Tatarkovic zurückziehen musste und Fischbach sich durchsetze und somit im Finale stand. Dort verpasste er jedoch leicht seinen Start und überzog seinen Angriffsversuch in der ersten Kurve, so dass er wegrutschte und sich auf dem vierten Platz wiederfand. Damit vergab er auch die Gesamtwertung. Der frisch gebackene Europameister Wichman bewies seine überaus starke Form und gewann vor Mechura und Filip Polc (SVK - MS Evil Racing).

Die Gesamtwertung ging mit nur 10 Zählern Vorsprung an Mechura, gefolgt von Wichman und Fischbach. Die Rookies Kategorie entschied Piotr Kobus (POL - MTB Wieza Anna Szczawno Zdroj) für sich, obwohl er aufgrund eines Sturzes im Training nicht teilnehmen konnte, aber mit einem Punkt Vorsprung die Führung behielt.

Rückblickend kann man sagen, dass das Fourcross Rennen eine große Bereicherung für das Out of Bounds Festivals war und man darf sich bereits jetzt auf eine Wiederholung dieses spannenden, zuschauerfreundlichen Wettkampfes im nächsten Jahr freuen.

Das Out of Bounds Festival im Bikepark Leogang wird 2010 durch die langjährigen Partner Kona, One Big Park und dem Tourismusverband Saalfelden Leogang unterstützt, um feinste Freeride Mountainbike Action auf höchstem Niveau zu garantieren.
Ein Besuch lohnt – egal ob als aktiver Wettbewerbsteilnehmer, oder Zuschauer. Denn die Lifte und anderen Trails sind geöffnet, wie auch die Tickets während des gesamten verlängerten Wochenendes um 30% reduziert sind. Man kann somit von einem Sparpaket mit Erlebnisgarantie sprechen.
 
The Out Of Bounds Festival auf Facebook:
http://www.facebook.com/event.php?eid=355217558476#!/event.php?eid=355217558476


26TRIX 2010

Cam McCaul gewinnt und holt wichtige FMB World Tour Punkte, gefolgt von Brandon Semenuk und Martin Söderström

Leogang, Österreich, 27. Juni 2010 – Das Out Of Bounds Mountain Bike Festival feierte die fünfte Auflage des 26TRIX Dirtjump Contests mit einem bisher noch nicht da gewesenen Starterfeld auf einem frisch geshapten Kurs inklusive der legendären „Airtime Line“. Knapp 60 Fahrer aus 17 Ländern rockten die Dirtline direkt neben der Talstation des Bikepark Leogang. Alle Athleten kämpften nicht nur für Ruhm, sondern wollten auch eine Teil der 10.000 Euro Preisgeld abräumen, sowie wichtige World Tour Punkte. Im hochkarätigen internationalen Fahrerfeld wussten es Cameron McCaul (USA/1. Platz), Brandon Semenuk (CAN/2.), Martin Söderström (SWE/3.), Sam Pilgrim (GBR/4.) und Yannick Granieri (FRA/5.) zu überzeugen. Sie konnten sich dank des „Gold Event“-Status des 26TRIX wichtige Punkte für die Freeride Mountain Bike (FMB) World Tour sichern.

Nach den Qualifikationsläufen am Freitagnachmittag schafften 16 Fahrer den Sprung ins große Finale am darauf folgen Tag: Brandon Semenuk (CAN), Sam Pilgrim (GBR), Andreu Lacondeguy (ESP), Martin Söderström (SWE), Amir Kabbani (GER), Yannick Granieri (FRA), Linus Sjöholm (SWE), Kelly McGarry (NZE), Niki Leitner (AUT), Cameron und Tyler McCaul (USA), Grant Fielder (GBR), Paul Basagoitia (USA), Graham Agassiz (CAN), Sam Reynolds (GBR) wie auch Simon Kirchmann (GER).
 
Der 26TRIX Hang war am Samstagnachmittag zum Finale gut gefüllt und die Fahrer zeigten, dass sie Meister der Wettbewerbstaktik sind. Vom ersten der zwei Runs an zeigte jeder der Fahrer Tricks, die sie in den vorangegangen drei Tagen Training und Qualifikation nie ausgepackt hatten. Den ersten Finallauf dominierte der Kanadier Brandon Semenuk: Er begann seinen Run mit einem Tailwhip am ersten Step Up, einem 360 am Step Down und einem Opposite 360 an der Hip, um dann hinein in die “Airtime Line” zu schießen. An deren ersten Double mit einer Sprungweite von elf Metern zog er einen Backflip X-Up um am darauf folgenden Acht-Meter-Double einen Truck Driver sauber zu landen. Den krönenden Abschluss bildeten ein Tailwhip und ein Flipwhip. Brandon hatte die Messlatte damit sehr hoch gelegt und es sollte einige Zeit dauern bis seine Mitstreiter an dieses Niveau heran kamen. Der 21jährige Martin Söderstrom war nah dran. Nachdem er seinen ersten Run abrechen musste, setzte er für den zweiten und letzten Lauf alles auf eine Karte: Backflip am Step Up, Barspin am Step Down, 360 Tabletop an der Hip, ein fetter Tailwhip und ein 360 Nohander in der “Airtime  Line”, gefolgt von einem Tuck Nohander und einem Double Tailwhip reichten jedoch nicht ganz. Es sollte vielmehr Cameron McCaul sein, der bewies, dass er Style und Trickschwierigkeit an diesem Wochenende am besten vereinen konnte: Backflip, Barspin und Tailwhip in der ersten Sektion, Tailwhip und Frontflip an den ganz großen Doubles, wie auch ein Tailwhip und Flipwhip am Ende sicherten ihm die Führung. Zu betonen hierbei: Die extrem saubere Ausführung und unübertroffene Höhe seiner Tricks. Brandon versuchte prompt abermals an die Spitze zu fahren - mit einem Lauf vollgepackt mit 360s, normal gedreht, wie auch opposite, einem Backflip X-Up One Footer, Tailwhip, 360 Tailwhip und Flipwhip. Jedoch rutschte er vom Pedal ab, musste Punkteinbußen hinnehmen und landete letztendlich auf dem zweiten Podiumstreppchen.
Auch die weiteren Trick-Highlights des Finales können sich sehen lassen: Sam Pilgrims Runs vollgepackt mit Backflip Nohanders und X-Up Onefooter, 360 Whips und Flipwhips, wie auch Yannick Granieris Inverted 360 auf der Airtime  Line. Der US-Amerikanische Kona Clump Teamrider Paul Basagoitia zeigte perfekt ausgeführte und durchgestylte Superman Seatgrabs, Backflip X-Up Onefooter and Flipwhips, um auf Platz sechs zu landen. Sein spanischer Teamkollege Andreu Lacondeguy war das ganze Wochenende über sicher der stylischte Fahrer, der mit Mach 1 über die Strecke heizte und u.a. Backflip Nohands, Backflip Supermans und Superman Seatgrabs zeigte. Er ließ die Zuschauer laut aufschreien, als er eine Kombination aus Backflip und 360 Flatspin am 11 Meter Gap in den Himmel über Leogang drehte. Belohnt wurde er mit einem eindeutigen, siebten Platz. Auch Amir Kabbani, der sich als Achter des Wettbewerbes noch Preisgeld sichern konnte, überzeugte mit einem Repertoire fahrtechnisch höchst anspruchsvoller Trickkombinationen: Backflip X-Ups, 360 Tailwhips und Flipwhips. Sam Reynolds wäre auch ein Podiumsplatz-Anwärter gewesen, zeigte er doch auf der Airtime Line einen Backflip gefolgt von einem Frontflip. Aber er landete sehr unsauber, verlor Schwung und konnte den Lauf nicht mehr auf gleichem Niveau beenden. Platz 13 für den jungen Briten.
Einen absoluten Hinkucker und Publikumsliebling auf Trickebene zeigte der jüngere Bruder des Gewinners Cameron McCaul: Tyler stand am letzten Double einen 360 Downsidewhip. Der selten gesehene Trick wurde prompt spontan von den Judges mit einem ganz besonderen Besttrick-Preis gewürdigt: 26 Dosen des osteuropäischen „TRIXX“ Bieres – übergeben vom Prokuristen der Leoganger Bergbahnen, Kornel Grundner, und zur Verfügung gestellt von dem Filmer Ryys. Danke Hierfür!


Die Top10 in der Übersicht

1st:    Cameron McCaul (USA/Trek)
2nd:   Brandon Semenuk (CAN/Trek)
3rd:    Martin Söderstöm (SWE/NSBikes
4th:    Sam Pilgrim (GBR/DiamondBack)
5th:    Yannick Granieri (FRA/Commencal)
6th:    Paul Basagoitia (USA/Kona)
7th:    Andreu Lacondeguy (ESP/Kona)
8th:    Amir Kabbani (GER/Mongoose)
9th:    Graham Aggasiz (CAN/Kona)
10th:  Tyler McCaul (USA/GTBikes)

Die Fahrer feierten standesgemäß und naheliegend in der Eventhalle Leogang. Dank der offiziellen Partner Kona, Bikepark Leogang, One Big Park und Saalfelden Leogang konnte der 26TRIX abermals seinen Ruf als einer der bedeutendsten Dirtjump Wettbewerbe unter Beweis stellen. Das Out Of Bounds Festival bietet jedoch über den 26TRIX hinaus allen Gravitysport-Begeisterten mit dem iXS European Downhill Cup und dem iXS FourX Race ein prall gefülltes Programm. Ein umfangreicher Gesamtbericht zum Out Of Bounds Festival folgt bald.


Informationen

Für alle Informationen rund um den Bikepark Leogang loht sich ein Besuch auf: www.bikepark-leogang.com

Infos zu den iXS Rennserien sind zu finden unter:
www.ixsdownhillcup.com
 
Für weitere Informationen zu den offiziellen Partnern besuchen sie bitte: www.konaworld.com
www.onebigpark.at
www.ixs.com 
www.leogang-saalfelden.at

Für Bild- und Logoanfragen wird um eine kurze Mail an das rasoulution-Team gebeten: high@rasoulution.com
Bilder von Yorick Carroux & Ale Di Lull

Out of Bounds Festival 2010