White Style 2016

29. Jänner 2016

Hallo 2016:

White Style läutet die Saison mit einem Trickfeuerwerk ein Szymon Godziek gewinnt beim zehnten Geburtstag in Saalfelden Leogang

Saalfelden Leogang, Österreich, 29. Januar 2016 – Mitten im europäischen Winter haben in Saalfelden Leogang einige der weltbesten Fahrer ein Slopestyle Finale der Extraklasse gezeigt. Szymon Godziek (POL) sicherte sich seinen zweiten White Style Sieg in Folge und verwies Matt Jones (GBR)
erneut auf Platz zwei. Trickmaschine Pavel Alekhin (RUS) gewann zum zweiten Mal den Best Trick. Kurz vor dem White Style Finale fuhr der Österreicher Fabio Wibmer den Sieg beim Scott Snow Downhill Dual Race vor Österreichs Top UCI Mountain Bike Downhill World Cup Rider Markus Pekoll ein.

Als sich die Zuschauer neben dem gigantischen Slopestyle Kurs in Saalfelden Leogang einfanden, hatten sie noch keine Vorstellung davon, was für ein außergewöhnliches Trickfeuerwerk sie erwarten würde. 20 Top-Fahrer aus zehn Nationen waren zum zehnten Geburtstag des White Style eingeladen. Durch ihre Platzierung im FMB World Tour Ranking waren fünf von ihnen bereits qualifiziert und weitere sieben kämpften sich durch das starke Qualifying ins Finale. Spätestens zum Ende des zweiten Runs wurde es dann richtig heiß, als die Fahrer noch einmal alles gaben.

Pavel Alekhin, der 2013 in Saalfelden Leogang bereits einen Sieg einfahren konnte, sprang mit einem großartigen Run inklusive Backflip Barspin to Tailwhip und einem riesigen Backflip Double Tailwhip zunächst auf den ersten Rang des FMB Silver Events. „Ich bin super happy, dass ich meinen Run zu Ende gebracht habe. Zuerst hatte ich Angst wegen des Backflip Barspin to Tailwhip und es war einfach super, ihn zu landen! Aber Godziek ist der Boss und Jones ist der Boss! Ihnen gehört mein größter Respekt.“

Dann startete der Brite Matt Jones. Er hatte bereits den Sieg vor Augen und zeigte unter anderem einen überraschenden Double Backflip sowie einen blitzsauberen 360 no Hand. Das brachte ihn zunächst auf den ersten Platz und er verwies Pavel auf Rang zwei. „Ich bin stolz, hinter Szymon auf dem zweiten Platz zu stehen. Er zeigte eine Mischung aus FMX, MTB und BMX Tricks, gewann im vergangenen Jahr und jetzt hat er seinen Triumph wiederholt. Ich freue mich für ihn. Der White Style war großartig, Leogang ist immer super. In ein paar Monaten komme ich mit Sicherheit hierher zurück zum 26 TRIX“ kommentierte Matt nach der Preisverleihung.

Obwohl er keine Ahnung hatte, wie er Matts Run noch toppen sollte, zeigte Szymon Godziek eine unglaubliche Trick-Kombo, darunter einen Frontflip Barspin, Backflip Cliffhanger und einen Cork 720 zum Schluss. Der polnische Fahrer sicherte sich damit seinen zweiten Sieg in Folge beim White Style und war überglücklich: „Ich war nach meinem ersten Run auf dem ersten Platz, bin dann aber auf Rang vier gerutscht.
Als ich dann meinen zweiten Lauf startete, dachte ich mir: Ich bin hier, um zu gewinnen, und nicht weniger. Die anderen Jungs haben mich ganz schön unter Druck gesetzt, damit ich mein Bestes gebe und ich könnte mich über dieses Ergebnis nicht mehr freuen“.

Kurz nach dem Contest ging es direkt mit einer Best Trick Jam Session weiter. Die 2500 Zuschauer versammelten sich um das große Obstacle im Zielbereich und die Atmosphäre war reif für verrückte Tricks. Der Schwede Elof Lindh zog einen Triple Tailwhip aus der Trickkiste. Anton Thelander zeigte eindrucksvoll, warum er auch als „Cleanlander“ bekannt ist und Lukas Knopf wollte noch einen fetten Trick raushauen, nachdem er im Finale gestürzt war. Pavel Alekhin entschied schließlich den Best Trick Contest mit einem Flip Bar to Bar to Tailwhip, Szymon Godziek landete auf Rang zwei mit einem Cork 720 can-can, der bisher noch nie auf einem Mountainbike gezeigt wurde. Damit lag der Pole vor Diego Caverzasi, der einen Backflip Cliffhanger landete und sich riesig über seinen Podiumsplatz freute. Der zehnte Geburtstag war für den traditionellen Saison Opener White Style ein großer Erfolg, findet Veranstalter Kornel Grundner vom Bikepark Leogang. „Der zehnte Geburtstag war eine sensationelle Show. Ich denke, wenn die Fahrer Punkte in den hohen Neunzigern erreichen, ist klar, dass das Level sehr hoch ist. Wir hatten eine tolle Geburtstagsparty.“ Vor dem Finale des White Style ging es auch beim Scott Snow Downhill Dual Race heiß her. Mehr als 30 Fahrer nahmen an dem Sideevent teil und wagten sich auf die Piste. Am Ende triumphierte der weltbekannte Street Trials und Downhill Rider Fabio
Wibmer, der schneller ins Ziel kam als Österreichs UCI Mountain Bike Downhill World Cup Kraftpaket Markus Pekoll.

Programm

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Design your Obstacle 2016

Überzeugt die Fachjury, darunter White Style-Veranstalter und Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen Kornel Grundner, MTB-Legende und sportlicher Leiter Tarek Rasouli, Kurs-Designer Markus Hampl und Vorjahressieger Szymon Godziek. Dem Gewinner winkt ein VIP-Package inklusive Meet&Greet, Übernachtung und vieles weitere.

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Tickets

Eintritt: € 5,00

Kinder bis 15 Jahre frei

Tickets sind vor Ort erhältlich!

Ergebnisse

Ergebnisse - White Style 2016 - Slopestyle Final Results

PlatzNachname
VornameNationalitätAlterSponsorPunkte
1 Godziek Szymon POL
24 Dartmoor
98,33
2
Jones Matt GBR
21
Banshee Bikes
97,33
3 Alekhin Pavel RUS
26
Bergamont Bicycles
96,00
4 Fredriksson Max SWE 20
NS Bikes
95,00
5 Knopf Lukas GER
19
ROSE Bikes
95,00
6 Pages Simon FRA 19
Specialized
83,66
7 Mey Max GER 21
O`Neal
80,00
8 Thelander Anton SWE 21 Canyon
78,66
9 Storch Carson USA
22
Rocky Mountain
78,00
10 Couderc Paul FRA 19 Commencal Bikes
76,00
11 Brown Daryl GBR 25 Bulls Bicycles
75,33
12 Testa Torquato ITA 22 ROSE Bikes DNS
13 Quaedflieg Loek NED 21 Nookie Bikes
79,33
14 Caverasi Diego ITA 21 ION 71,66
15 Alanko Alex SWE 20 Dirtlife Fam
66,33
16 Lindh Elof
SWE 21 Rite.sh 63,33
17 Walenta Eric AUT 22 ROSE Bikes 62,00
18 Pulman Freddy GBR 21 Canyon Bicycles 59,33
19 Winkler Bernd AUT
19 Friesis Bikery 54,33
20 Riekeberg Michael GER 22 Dartmoor 53,00

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Über

White Style – Weltklasse Slopestyle Mountainbiking

„Eröffnet wurde der Run mit einem 360 Table, gefolgt von einem Backflip Nohander, ein Tailwhip, und einem Backflip auf das ‚Monster Ship’, ein Backflip wieder runter (7 Meter tief!) und zum Schluss wurde dem Publikum ein atemberaubender Double Backflip am massivsten Sprung der Strecke geboten.“Wie – Sie verstehen kaum ein Wort? Dann wird es Zeit für ein außergewöhnliches Erlebnis! Und das mit den Fachwörtern kommt dann ganz von allein. Versprochen.

Saalfelden Leogang gilt unter den Mountainbikern als Eldorado der Szene. Der Bikepark bietet einfach alles, was das Biker-Herz begehrt: zahlreiche Downhill- und Freeride-Strecken, Single Trails, einen Dirt Jump Park, eine Four Cross Strecke, einen Jochen Schweizer Bagjump, den Kids Mini Bikepark, eine professionelle Bikeschule und vieles mehr. Und rundherum gibt’s auch noch viele herrliche Strecken und Wege, die man auf konventionelle Art und Weise bergauf und bergab erkunden kann. Alles gut und recht – im Sommer. Aber was ist im Winter? Diese Frage stellte sich auch Bergbahn-Chef Kornel Grundner: „Als ich Fotos von unseren Shapern sah, die als passionierte Mountainbiker in ihrer Freizeit eine kleine Session einfach nur zum Spaß auf einem selbstgebauten Schneekurs abhielten, hatte ich die Idee: Eine richtige Competition muss her. Und so beschlossen wir den langen Winter eines Bikeparks mitten in den Alpen zu verkürzen.“ Eine gute Entscheidung, denn den Zuschauern und Fahrern aus aller Welt wird seitdem Jahr für Jahr Action und Spannung pur geboten – auch wenn den Sportlern aus südlicheren Ländern dabei manchmal etwas kalt wird. Die Rede ist vom gigantischsten Bike-Ereignis im Winter – dem White Style, der am 14. Februar 2014 bereits zum 9. Mal stattfindet.

Monströses Meisterwerk

Bereits Anfang Januar finden sich jährlich die besten Kursbauer der Mountainbike-Szene ein, um am Leoganger Schanteilift ein wahres Meisterwerk in Weiß zu errichten. Hunderte Tonnen Schnee werden bewegt, Bagger, Snow-Mobile und Kettensägen bringen den Kurs in Form. Am Ende steht ein monströser Kurs mit furchterregenden Sprüngen, die selbst eingefleischten Mountainbike-Profis das Fürchten lehren. Sam Pilgrim (Sieger von 2010 und 2011) über den Kurs: „I hope we won’t die on this sickness!“ (in etwa: „Ich hoffe, wir sterben nicht auf diesem kranken Kurs!“). Und tatsächlich, die Dimensionen sind gigantisch, Gaps von 10–15 Metern schleudern die Fahrer teilweise über 7 Meter hoch und bis zu 15 Meter weit in die kalte Bergluft.

Von Anfang an ein Highlight

2006 wurde der erste White Style in Leogang ausgetragen und bereits damals waren einige der besten Freeride-Mountainbiker der Welt vertreten. Niki Leitner aus Wien sicherte sich beim ersten Contest den Titel mit einem sagenhaften „Superman-Seatgrab“. Der erfolgreiche Wettbewerb und die unerwartet hohe Medienresonanz sorgten dafür, dass der White Style fester Bestandteil des Mountainbike-Terminkalenders wurde. Seit 2013 ist der White Style ein offizieller Silver Event der FMB World Tour. Die Fahrer können also im winterlichen Leogang die ersten Punkte für das Gesamtranking der FMB World Tour Saison sammeln. Doch ohne das kreative Kursbauer-Team wäre der White Style heute nicht das, was er ist. Weltweit anerkannte Kursbauer und Designer wie der britische Profi-Fahrer Grant „Chopper“ Fielder und der Österreicher Markus Hampl leiteten in den letzten Jahren den Bautrupp. Ihre Designs und Fähigkeiten unglaubliche Kicker zu bauen haben den White Style über die Jahre zu einem legendären Event werden lassen.

Die Stars der Nacht

Das Besondere am White Style ist aber nicht nur der Kurs und der Schnee. Als einer der wenigen Mountainbike-Contests findet das Finale traditionell am Abend in Flutlichtatmosphäre statt. Die Spannung rund um den Schanteilift ist greifbar, wenn die besten Fahrer der Welt präsentieren, um welche Tricks sie ihr Repertoire während des Wintertrainings aufgestockt haben. Denn der White Style ist auch immer schon eine Art Saisonvorschau und ein Gradmesser für die Entwicklung des Mountainbike-Sports gewesen. Und jedes Jahr steigt das sportliche Level. Tricks, mit denen man vor einigen Jahren den White Style noch gewonnen hätte, reichen heute höchstens noch für die Qualifikationsläufe. Der Brite Sam Reynolds dominierte die Konkurrenz 2012 mit einem doppelten Backflip – er war der einzige, der sich einen solchen Trick zutraute. Man darf also gespannt sein, mit welchen Tricks die Fahrer die Zuschauer in diesem Jahr in ihren Bann ziehen. Wer diesen außergewöhnlichen Bike-Event einmal live sehen möchte, sollte Ende Jänner nach Saalfelden Leogang kommen.

White Style 2016